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Auskunft zu bestimmten Themen

Tierart Ansprechpartner Erreichbarkeit
Aquaristik Michael Schaible 07685/913645
Fledermäuse Frau Schlatterer 0761/29455
Störche Hagen Spät 0761/4764895
Vögel Maike Materne Luckenbachweg 18, 79115 Freiburg

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Städtische Fundtierstation

Meldung und Abgabe von Fundtieren

Zu unseren Öffnungszeiten (bitte hier klicken) können Sie Fundtiere aus Freiburg bei uns im Tierheim abgeben. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, das Tier selbst vorbei zu bringen, wenden Sie sich bitte an die Polizei (Telefon 0761-882-0), die den Transport organisiert. Dies gilt auch dann, wenn wir nicht geöffnet haben.

Für Fundtiere aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist das Tierheim Scherzingen (Telefon 07664-7096) zuständig. Fundtiere aus dem Landkreis Emmendingen bitte beim Tierschutzverein Emmendingen (Telefon 07641-2981) melden.

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vermisste Tiere

Vorgehen bei vermissten Tieren in Freiburg und Umgebung: Vorbeugend sollten Sie Ihr Tier tätowieren oder mit Microchip (bei uns 23 €) kennzeichnen und dann bei Tasso kostenlos registrieren lassen. Hunde sollten am Halsband immer eine Metallplakette mit Telefonnummer und Hundenamen tragen.
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Microchipp zur Registrierung von Hunden und Katzen

Immer wieder sind Interessenten, die ins Tierheim kommen um sich nach einer Katze oder einem Hund umzuschauen, überrascht, wenn die Mitarbeiter erwähnen, dass alle Hunde und Katzen über einen Microchipp registriert sind. Ausführliche Informationen darüber werden dann immer gerne gegeben:

Ablesung Microchip

Ein Microchipp ist nur so groß wie ein Reiskorn und wird den Tieren im linken Halsbereich- kurz und schmerzlos - unter die Haut implantiert. Jeder Chipp hat eine mehrstellige Nummer, die über ein spezielles Lesegerät erkennbar wird. So ist jedes Tier, das über das Tierheim ein neues Zuhause gefunden hat, mit der Adresse des zukünftigen Besitzers bei dem zentralen Haustierregister "Tasso" und gleichzeitig beim Tierheim gemeldet. Sollte der Hund oder die Katze später einmal entlaufen und ins Tierheim oder zu einem Tierarzt gebracht werden, kann auf diese Weise in kurzer Zeit der Besitzer ermittelt werden.

Was also beim Tierheim Freiburg bereits seit einigen Jahren gemacht wird, sollte möglichst "Pflicht" werden. Denn: Eine "Ausweispflicht für Haustiere" hilft auch dem Aussetzen von Tieren vorzubeugen, da ja die Besitzer bekannt sind. Die Forderung einiger Politiker nach dieser Registrierungspflicht wird mittlerweile ernsthaft diskutiert!

Übrigens, sollte Ihr Tier noch keinen Chipp haben, wenden Sie sich an den Tierarzt ihres Vertrauens - er wird Sie gerne beraten und "nachträglich" einen Chipp setzen......

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Jungvögel

Hilfsbedürftige Jungvögel bitte bei Maike Materne, Luckenbachweg 18, FR-Haslach (kein Telefon) abgeben. Tagsüber ist immer jemand anwesend, der die Vögel annimmt. Hier werden die Tier mit viel Fachwissen ehrenamtlich aufgepäppelt.
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Hundeschulen

Name Anschrift Telefon
Hundeschule Conny Grünle 2, 79258 Hartheim 0 76 33 / 94 80 52
Greiner Dorfstr. 77, 79576 Weil-Ötlingen 0 76 21 / 6 55 31
Handy: 0171 / 7 33 87 69
KYNO.LOGIK Clemens Saur Fabrikstr. 4, Freiburg 07 61 / 7 07 97 07
oder 0171 / 5 45 35 32
Pfotenschule, Petra Thoma Helene-Zapf Weg 15, 79576 Weil am Rhein 0 76 21 / 4 90 89
oder 0172 / 54 93 962
Ulrich 79112 Freiburg 0 76 64 / 58 84

 

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Reisen mit Hunden

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Sie sind geschäftlich unterwegs und möchten Ihren Hund mitnehmen?

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Wildtier gefunden - was tun ??

Fuchswelpen

Die "Erste Hilfe", die man einem Jungtier zukommen lassen kann, ist Wärme, da es meistens ausgekühlt ist. Erste verfügbare Wärmequelle wird immer die hohle Hand sein (natürlich nur bei entsprechend kleinen und nicht bissigen Tieren). Eine sehr gute Erwärmung erreicht man auch dadurch ,dass das Tier an den Körper (Brust) gehalten wird. Zu Hause übernimmt eine Wärmeflasche (nicht zu heiß und Wasser immer wieder erneuern) oder eine Rotlichtlampe diese Funktion. Ist das Tier wieder auf Normaltemperatur gebracht, kann man ihm etwas Wasser geben.

Niemals bei Kleinvögeln Wasser direkt in den Schnabel geben! Dieses würde unweigerlich in die Lunge gelangen, was meist den Tod der Tiere zur Folge hat. Man kann einen Finger ins Wasser tauchen und den an der Fingerkuppe hängenden Tropfen auf die Schnabelspitze des Vogels tupfen. Von dort gelangt die Flüssigkeit in den Schnabel. Eventuell mehrmals wiederholen.

Niemals Wasser einem Tier zwanghaft verabreichen!

Jetzt kommt der nächste und wichtigste Schritt: Bringen Sie Ihren Findling unbedingt in fachkundige Hände, z.B. zu uns ins Tierheim. Geben Sie ihm bitte nichts zu fressen! Ein Jungtier kann mehrere Stunden oder sogar Tage ohne Nahrung auskommen, wenn es warm gehalten wird. Lieber nichts als etwas Falsches geben. Wir erleben es immer wieder viel zu häufig, dass Wildtiere erst dann zu uns gebracht werden, wenn diese kurz vor dem Sterben sind, weil die Finder die Aufzucht selbst machen wollten.

Selbst wenn Sie das Junge „irgendwie“ groß bekommen, ist die Gefahr einer Fehlprägung sehr wahrscheinlich und das Tier wird in freier Wildbahn niemals zurecht kommen, was sicherlich nicht beabsichtigt wird. Und allein das ist unser Ziel und sollte auch Ihres sein:
Wildtiere aus unserer Obhut sollen wieder ausgewildert werden!

Deshalb geben wir hier bewusst keine Ernährungs- und Aufzuchtstipps. Unsere dringende Bitte an Sie ist, das Tier in fachkundige Hände zu bringen, um ihm wirklich zu helfen.

Somit kann vermieden werden, dass viel zu oft Wildtiere aus falscher Tierliebe sterben oder fehlgeprägt werden, was unweigerlich auch den Tod zur Folge hat, wenn auch erst nach deren Auswilderung

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Tollwut

Tollwut ist nicht nur für Haustiere, sondern auch für den Menschen gefährlich. Die Ansteckung erfolgt häufig durch einen Fuchsbiss, wodurch der virusverseuchte Speichel des Fuchses in den Körper des gebissenen Tieres eindringt. Das gebissene Tier wird dann selber zu einer Ansteckungsquelle. Auch der Kontakt von virushaltigem Speichel mir Kratz- und Schürfwunden oder anderen Verletzungen kann die Erkrankung auslösen. Zu den tollwutgefährdeten Tierarten gehören neben den Füchsen Hunde, Katzen, Fledermäuse, aber auch Wild- und Weidetiere wie Rehe, Schafe und Rinder. Tollwutkranke Katzen und Hunde sind meist ungewohnt aggressiv. Sie leiden an einer Lähmung der Schluckmuskulatur und speicheln daher häufig. Im Falle der "stillen Wut" sind die Tiere teilnahmslos. Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es dann zu Schluckbeschwerden, Speicheln, Lähmung des Unterkiefers und der Beine.

Tollwut ist sehr gefährlich und gehört darum zu den anzeigepflichtigen Seuchen. An Tollwut erkrankte Tiere, aber auch Tiere ohne ausreichenden Impfschutz, die mit tollwütigen Tieren in Kontakt gekommen sind, müssen laut Tollwutschutzverordnung ausnahmslos getötet werden.

Die Tollwutimpfung ist nur gültig, wenn sie mindestens 4 Wochen und höchstens ein Jahr vor der Berührung mit einem tollwutkranken bzw. seuchenverdächtigen Tier erfolgt ist. Auch wenn Sie Ihr Tier ins Ausland mitnehmen wollen, ist neben anderen von Land zu Land unterschiedlichen Bestimmungen eine gültige Tollwutimpfung unerlässlich.
Zunächst ist bei Ihrem Tier eine Grundimmunisierung erforderlich, d.h. Ihre Katze oder Ihr Hund muss frühestens ab der neunten Lebenswoche, mindestens zweimal im Abstand von vier Wochen gegen diese Krankheit geimpft werden. Nur die Grundimmunisierung mit anschließend jährlich einmaliger Auffrischungsimpfung bietet einen sicheren Schutz gegen diese sonst nur schwer bekämpfbaren Erkrankungen. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass Ihr Tier zum Impfzeitpunkt gesund ist.

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Flöhe

Flohbefall bei Hund und Katze verursacht nicht nur Juckreiz und Entzündungen, sondern kann auch zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Um Ihr Tier zu schützen, gibt es verschiedenen Präparate, die sie bei Ihrem Tierarzt beziehen können:

Am häufigsten angewendet werden sogenannte Spot-on-Präparate, die dem Tier in den Nacken geträufelt werden. Die Mittel verteilen sich in der Haut, sind nach ein paar Stunden eingezogen und dann ungiftig und geruchsfrei für den Menschen. Sobald ein Parasit (Floh oder auch eine Zecke) Kontakt mit Ihrem Tier hat, stirbt er. Die Wirkungsdauer beträgt ca. 4 bis 6 Wochen.

Eine andere Möglichkeit sind Flohhalsbänder, hier zieht der Wirkstoff nicht in die Haut ein, sondern wird permanent abgegeben und über das Tier verteilt. (Aber bitte möglichst nicht bei Katzen verwenden, die Freigänger sind - Verletzungsgefahr!).

Zur Langzeitprophylaxe kann der Entwicklungszyklus der Flöhe unterbrochen werden, so dass sie sich nicht weitervermehren können. Ebenfalls als Spot-on-Präparat erhältlich muss dieses Mittel nur alle drei Monate angewendet werden.

Sollte Ihre Wohnung bereits mit Flöhen verseucht sein, helfen bestimmte Umgebungssprays bzw. Vernebler.

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Darmparasiten bei Kaninchen

Kokzidien

Kokzidien sind einzellige Parasiten aus der Gruppe der Amöben, die bei bis zu 90 Prozent aller Hauskaninchen vorkommen. Der Befall der Kaninchen - die sogenannte Kokzidiose - ist unter allen Haltungs- und Nutzungsformen zu erwarten, besonders anfällig sind Jungtiere im Alter von 6-12 Wochen. In Abhängigkeit davon, ob die Kokzidien in der Leber und in den Gallengängen oder im Darm vorkommen, unterscheidet man die Leber- und Gallengangskokzidiose von der Darmkokzidiose. Im Verlauf beider Kokzidioseformen scheiden die befallenen Kaninchen Kokzidieneier mit ihrem Kot aus. Durch die Aufnahme dieses Kotes (Kaninchen fressen zur Vitaminversorgung ihren Blinddarmkot) bzw. durch die Aufnahme von Futter und Trinkwasser, das mit diesem Kot verseucht ist, können sich andere Kaninchen infizieren. Die von ihnen aufgenommenen Kokzidieneier entwickeln sich wiederum zu Kokzidien, der Infektionszyklus beginnt erneut.

Im Kot weitgehend vor äußeren Einflüssen geschützt sind Kokzidieneier bis zu einem Jahr infektionstüchtig. Unterstützend hierfür wirkt das Verhalten der Kaninchen, ihren Kot meist an derselben Stelle abzusetzen. Die Gefahr einer Kokzidieninfektion wird somit wesentlich erhöht durch feuchte, dunkle Ställe, unsauberes Futter- und Trinkgeschirr (v.a. Näpfe) und eine zu hohe Besatzdichte (zu viele Tiere auf zu engem Raum) der Stallungen. Eine Einschleppung von Kokzidien in einen gesunden Kaninchenbestand erfolgt häufig durch neu hinzukommende Tiere, die vor ihrer Einstallung keiner Quarantäne bzw. Behandlung unterzogen wurden.

Kaninchen

An Darmkokzidiose erkrankte Kaninchen weisen eine mangelnde Gewichtszunahme (Kümmerer) bzw. einen Gewichtsverlust auf, zeigen Appetit- und Teilnahmslosigkeit und leiden unter Fell- und Verdauungsstörungen (Durchfall, harter aufgeblähter Bauch). Die Sterblichkeit der erkrankten Tiere ist hoch. Die klinischen Anzeichen einer Leber- und Gallengangskokzidiose sind entsprechend. Bei den hieran erkrankten Kaninchen lassen sich außerdem Merkmale einer Leberentzündung (vergrößerte und verhärtete Leberregion, Gelbsucht) feststellen, die Verdauungsstörungen äußern sich eher in Verstopfung als in Durchfall. Es kann zu plötzlichen Todesfällen ohne vorherige Krankheitsanzeichen kommen.

Sowohl Darm- als auch Leber- und Gallengangskokzidiose lassen sich gut mit Sulfonamiden (einer speziellen Gruppe von Antibiotika) behandeln. Diese werden nach einem bestimmten Zeitschema oral (also über des Futter bzw. Trinkwasser oder direkt ins Maul) verabreicht. Zusätzliche Gaben von Vitamin A können den Heilungsverlauf beschleunigen. In hartnäckigen Fällen muss die Behandlung eventuell mit wechselnden Präparaten mehrmals wiederholt werden.

Zur Vorbeugung der Kokzidiose sollte bei jedem neu erworbenen Kaninchen unabhängig von Einzel- oder Gruppenhaltung eine Kotuntersuchung durchgeführt werden. Hierbei nachgewiesene Kokzidieneier gelten gleich in welcher Anzahl immer als krankheitsbeweisend. Als Kokzidienträger bestimmte Tiere sollten konsequent tierärztlich behandelt werden und bis zur vollständigen Ausheilung (das heißt im Kot sind keine Kokzidieneier mehr nachweisbar) unter Quarantäne, also ohne Kontakt zu gesunden Kaninchen gehalten werden.

Passaluren

kaninchen

Passaluren sind bestimmte Zwergfadenwürmer, die im Blind- und Dickdarm der Hauskaninchen parasitieren. Der Befall- die sogenannte Passalurose - wird bei bis zu 30 Prozent aller Kaninchen in der Hobby-, Wirtschafts- und Laborhaltung angenommen. Befallene Kaninchen scheiden ansteckungsreife Wurmeier mit ihrem Kot aus. Wie bei der Kokzidiose auch kommt es über diesen Kot bzw. über Futter und Trinkwasser, das mit diesem Kot verseucht ist, zur Infektion anderer Kaninchen.

Die Passalurose kann zu einer spürbaren Beeinträchtigung der Gewichtszunahme und Futterverwertung von infizierten Kaninchen führen. Nur bei sehr starkem Befall zeigen die Tiere Juckreiz am Darmausgang, Durchfall und Abmagerung.

Der Nachweis der Passalurose erfolgt über die Bestimmung der Wurmeier mit einer Kotuntersuchung. In einigen Krankheitsfällen werden nicht nur Wurmeier, sondern ganze Würmer ausgeschieden, die sich im Kot als kleine weißliche Gebilde erkennen lassen.

Die Behandlung der Passalurose wird mit einem handelsüblichen Entwurmungsmittel, das nach einem bestimmten Zeitschema oral verabreicht wird, durchgeführt. Zur Vorbeugung der Passalurose gelten die gleichen Regeln wie zur Vorbeugung der Kokzidiose: Bei jedem neu erworbenen Kaninchen sollte Kot untersucht werden. Infizierte Tiere sollten konsequent tierärztlich behandelt werden und nur nachgewiesen parasitenfreie Tiere sollten mit gesunden Kaninchen in Kontakt kommen.

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Die häufigsten Katzenkrankheiten

Dieser Artikel soll über die häufigsten Katzenerkrankungen aufklären und zugleich deutlich machen, wie wichtig regelmäßige Impfungen und Kastration sind.

FELV (Leukose)

Bei dieser sehr ansteckenden Krankheit handelt es sich um eine leukämieartige Erkrankung der Katze (tumoröse Erkrankung des weißen Antikörpersystems). Diese leider sehr bösartige Krankheit ist durch Bluttests nachweisbar.

Übertragen wird das Virus durch den direkten Weg, also von Katze zu Katze, durch Blut, Speichel oder sonstige Körperflüssigkeiten, oder aber durch den indirekten Weg über Gegenstände oder Kleidung. Die Symptome der Leukose sind sehr vielfältig und reichen von Blut im Kot, Appetitlosigkeit und Durchfall, über geschwollene Lymphknoten, Atembeschwerden und starkem Durst und einem veränderten Blutbild bis zur Schwächung des körpereigenen Immunsystems der Katze.

Um der Ansteckung von Leukose vorzubeugen gibt es eine Impfung. Jungkatzen können ab einem Alter von 8-10 Wochen zweimal geimpft werden, wobei die zweite Impfung etwa drei bis vier Wochen nach der ersten erfolgen sollte. Erwachsene Katzen sollten nach der Grundimmunisierung jedes Jahr neu geimpft werden.

Katze FIV (Katzenaids)

Die Krankheit FIV ist eine durch das Feline Immunschwäche Virus ausgelöste Infektionskrankheit, auch bekannt unter der Bezeichnung „Katzenaids“ und verläuft wie die HIV-Infektion beim Menschen. Übertragen wird das FI-Virus meist durch Bisse, aber auch bei der Verpaarung. In seltenen Fällen wird es bei der Geburt von der Mutter auf die Welpen oder über die Muttermilch übertragen. Am gefährdetsten sind unkastrierte Freigänger, da diese auch immer wieder in Revierkämpfe verwickelt sind.

Die Krankheitszeichen sind sehr verschieden. Meist fällt ein Wechsel zwischen guten und schlechten Phasen des Tieres auf, welche mit Fieber, Abmagerung, Durchfall, Erbrechen und Haarausfall o.ä. einhergehen.

Die Erkrankung ist nicht heilbar, jedoch kann eine Katze das Virus recht lange Zeit in sich tragen, ohne dass es zum Ausbruch kommt. Somit kann eine erkrankte Katze noch recht lange ohne sichtbare Symptome leben. Man sollte FIV-infizierte Katzen immer als reine Wohnungskatzen halten und ihnen jeglichen Stress ersparen, da dies immer eine mögliche Ursache für einen Ausbruch sein kann. Bisher gibt es, wie beim menschlichen HIV keinen Impfstoff. Daher ist eine rasche Kastration die beste Prophylaxe.

FIP ( Feline infektiöse Peritonitis – ansteckende Bauchfellentzündung der Katze )

katze FIP wird durch Coronaviren ausgelöst. Diese kommen bei vielen Tierarten vor, sie sind spezifisch, d.h. sie sind jeweils nur für eine Tierart pathogen (krankheitserregend) und lösen meist nur harmlose Durchfälle aus. Zuständig für die Katze ist das Feline Coronavirus (FECV) – ein Virus, das in erster Linie den Darm besiedelt und mit dem Kot infizierter Tiere ausgeschieden wird. Die Ansteckung anderer Katzen erfolgt durch gegenseitiges Beschnuppern und durch alle Arten von Flüssigkeitsaustausch. Viele Katzen tragen das Virus bereits in sich, nur ein kleiner Teil erkrankt jedoch tatsächlich an FIP. Coronaviren an sich sind relativ harmlos, ca. 70 % der Katzen haben diese bereits im Darm. Zu FIP wird das Virus erst dann, wenn es mutiert, doch ob, wie und wann das der Fall sein wird, kann niemand sagen.

Erkrankt ist das Tier also nur, wenn das Virus mutiert ist. Stress, ein geschwächtes Immunsystem oder andere Infektionen können der Auslöser hierfür sein. Ist die Krankheit erstmal ausgebrochen, gibt es keine Heilung mehr. FIP endet immer tödlich. Es gibt zwei Formen von FIP: bei der sog. feuchten Form kommt es zu Flüssigkeitsergüssen in die verschiedenen Körperhöhlen, z. B. die Bauchhöhle. Der Bauch schwillt dann stark an und reagiert beispielsweise auf Berührungen sehr empfindlich. Ergüsse in die Brusthöhle äußern sich durch extreme Kurzatmigkeit und Atemnot. Diese Form der FIP kann durch die typischen Symptome diagnostiziert werden.

Bei der trockenen Form der FIP treten Entzündungen der inneren Organe auf, deren Funktion dadurch stark beeinträchtigt wird. Sie ist aufgrund der nicht auftretenden Bauchwassersucht viel schwieriger zu diagnostizieren, Laboruntersuchungen können nur eingrenzende Hinweise liefern.

Es gibt mittlerweile eine Impfung gegen diese Krankheit, die allerdings sehr umstritten hinsichtlich der Wirkung ist.

A. G.
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Unsere Buchempfehlungen

Ruth Morgenegg:

Wenn Sie Interesse haben, können wir Ihnen gerne weitere Broschüren und Bücher zum Thema Katzen-, Hunde- und Heimtierhaltung empfehlen.

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